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Die Haßberge sind ein bis 512,2 m ü. NN hoher Mittelgebirgszug nördlich des Mains in Unterfranken und dem nördlichen Landkreis Bamberg (Oberfranken), Bayern. Das Hügelland wird durch das Maintal von seinem Schwestergebirge, dem Steigerwald getrennt. Die Randhöhen beider Waldgebirge fallen steil zum Main hin ab. Zwischen Ebelsbach und Haßfurt durchstößt der Fluss das Bergland in einem breiten Durchbruchstal und schafft so eine bequeme Verbindung zwischen dem Obermain und dem fruchtbaren Mittelmaingebiet.

Die Region Haßberge umfasst neben dem eigentlichen – naturräumlich klar abgegrenzten – Mittelgebirge auch das westliche Vorland und Teile des östlich anschließenden Itz-Baunach-Hügellandes (Zeilberge).

Ungewöhnlich ist der Reichtum des Landstriches an historischen Burg- und Schlossanlagen, von denen über 40 als Ruinen erhalten blieben oder noch bewohnt werden. Mehrere ehemals stark befestigte Städte am Rand des Gebirges konnten sich ihre historischen Ensembles weitgehend bewahren.